Gregor Schlierenzauer
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2. Dezember 2016
Einen schönen guten Abend aus der Ramsau am Dachstein. Es geht los!

Nach dem ich meine ersten Leistungstests und die ersten Matten-Sprünge sehr gut vom Knie verkraftet habe und tagtäglich an meiner körperlichen Verfassung arbeite, wird es endlich weiß auf der Schanze.

Der Weltcupstart in Kuusamo war für mich sehr interessant zu verfolgen. Meine Freude steigt, ich habe ein gutes Gefühl. Gratulation an Heinz Kuttin und an unser Team. Das geht in eine gute Richtung und motiviert mich, meinen Weg weiterzugehen und in dieses Team zurückzukehren.

Starker Föhn und Temperaturen von bis zu 17 Grad haben leider bisher keine Schneesprünge ermöglicht. Aber jetzt geht es los. Es ist kälter geworden, die Schanzen weiß, und ich kann meine ersten Schneesprünge hier in der Steiermark auf der 90-Meter Schanze absolvieren.

Die Trainingsvoraussetzungen sind optimal. Heinz Kuttin, Harry Haim und Christoph Strickner sind immer wieder in Kontakt und das Ganze ist im Flow. Das beruhigt und motiviert zugleich.

Die letzten Tage habe ich die meiste Zeit in Stams verbracht, und gemeinsam mit den jungen Skispringern des Skigymnasiums und der Skihandelsschule vorbereitet. Die Trainings waren super, gemeinsam kamen Spaß, Spiel, Kraft, Koordination und Sprungstruktur nicht zu kurz.

Es tut gut in meiner „Homebase“ in Ruhe zu arbeiten und zu trainieren. Dort habe ich perfekte Trainingsbedingungen und zusammen mit den jungen Skispringern einen privilegierten „Arbeitsplatz“. ;-)

Mein Ziel ist und bleibt in Ruhe weiter zu arbeiten und Schritt für Schritt in jedem Bereich besser zu werden, bis ich mich so weit fühle und einen Wiedereinstig in den Weltcup gemeinsam mit den Trainern für gut empfinde.

Ich bin soweit echt schon zufrieden mit meinem Verlauf und meiner Steigerung, wobei natürlich schon noch eine Menge Arbeit vor mir liegt und nach der Verletzung schon noch vieles langsamer funktioniert. Aber gerade deshalb taugt mir mein Weg und ist täglich eine Challenge.

17 Schneesprünge habe ich in den Beinen und es fühlt sich gut an. Es macht Spaß wieder die Luft im Gesicht zu spüren und die Weite zu jagen.

Die nächsten Wochen werden sehr ähnlich ablaufen. Körperliches Training und Einheiten auf der Schanze sind geplant, die natürlich nur funktionieren wenn das Wetter mitspielt. Seefeld schaut gut aus, sodass ich mich dort weiter vorbereiten werde und hoffentlich wieder einen Schritt nach vorne machen kann.

Ich melde mich wieder und halte euch am Laufenden, wünsche euch noch einen feinen, gemütlichen, friedlichen Advent und lasst es euch gut gehen.

Bis bald, euer GS
Einen schönen guten Abend aus der Ramsau am Dachstein. Es geht los!

Nach dem ich meine ersten Leistungstests und die ersten Matten-Sprünge sehr gut vom Knie verkraftet habe und tagtäglich an meiner körperlichen Verfassung arbeite, wird es endlich weiß auf der Schanze.

Der Weltcupstart in Kuusamo war für mich sehr interessant zu verfolgen. Meine Freude steigt, ich habe ein gutes Gefühl. Gratulation an Heinz Kuttin und an unser Team. Das geht in eine gute Richtung und motiviert mich, meinen Weg weiterzugehen und in dieses Team zurückzukehren.

Starker Föhn und Temperaturen von bis zu 17 Grad haben leider bisher keine Schneesprünge ermöglicht. Aber jetzt geht es los. Es ist kälter geworden, die Schanzen weiß, und ich kann meine ersten Schneesprünge hier in der Steiermark auf der 90-Meter Schanze absolvieren.

Die Trainingsvoraussetzungen sind optimal. Heinz Kuttin, Harry Haim und Christoph Strickner sind immer wieder in Kontakt und das Ganze ist im Flow. Das beruhigt und motiviert zugleich.

Die letzten Tage habe ich die meiste Zeit in Stams verbracht, und gemeinsam mit den jungen Skispringern des Skigymnasiums und der Skihandelsschule vorbereitet. Die Trainings waren super, gemeinsam kamen Spaß, Spiel, Kraft, Koordination und Sprungstruktur nicht zu kurz.

Es tut gut in meiner „Homebase“ in Ruhe zu arbeiten und zu trainieren. Dort habe ich perfekte Trainingsbedingungen und zusammen mit den jungen Skispringern einen privilegierten „Arbeitsplatz“. ;-)

Mein Ziel ist und bleibt in Ruhe weiter zu arbeiten und Schritt für Schritt in jedem Bereich besser zu werden, bis ich mich so weit fühle und einen Wiedereinstig in den Weltcup gemeinsam mit den Trainern für gut empfinde.

Ich bin soweit echt schon zufrieden mit meinem Verlauf und meiner Steigerung, wobei natürlich schon noch eine Menge Arbeit vor mir liegt und nach der Verletzung schon noch vieles langsamer funktioniert. Aber gerade deshalb taugt mir mein Weg und ist täglich eine Challenge.

17 Schneesprünge habe ich in den Beinen und es fühlt sich gut an. Es macht Spaß wieder die Luft im Gesicht zu spüren und die Weite zu jagen.

Die nächsten Wochen werden sehr ähnlich ablaufen. Körperliches Training und Einheiten auf der Schanze sind geplant, die natürlich nur funktionieren wenn das Wetter mitspielt. Seefeld schaut gut aus, sodass ich mich dort weiter vorbereiten werde und hoffentlich wieder einen Schritt nach vorne machen kann.

Ich melde mich wieder und halte euch am Laufenden, wünsche euch noch einen feinen, gemütlichen, friedlichen Advent und lasst es euch gut gehen.

Bis bald, euer GS
FOTO
GRAFIE
FOTO
GRAFIE
20. November 2016
PORTRAIT
PORTRAIT
DINGE
PASSIEREN
DINGE
PASSIEREN
Birthdate
07.01.1990
Home Town
Fulpmes, AUT
Home Jump
Bergisel, Innsbruck AUT
Sport Club
SV Innsbruck-Bergisel
I like
Fotografie, Design, Kochen, Skifahren, Golf, Fußball, Tennis
Body Height
180cm
Farthest Jump
243.5m, Vikersund, NOR
Ski
Fischer
BEWUSSTSEINSERWEITERUNG

Reife wird einem nicht in die Wiege gelegt. Reife passiert und definiert sich als zeitloser und schleichender Prozess, der  Gelassenheit im System verankert und Demut produziert. Die Akzeptanz von Schwäche nimmt Fahrt auf, sportliche Talsohlen sind weder negativ, noch belastend, sondern werden als Herausforderung gesehen und mit Zielstrebigkeit angenommen.

Aus diesen Gründen und genau deshalb nahm eine eher magere Saison eine plötzliche Wende und wurde zu einer der wertvollsten in Gregor Schlierenzauers Karriere.

Neues Trainerteam, anderes Bindungssystem, andere Reize - der nacholympische Sommer brachte frischen Wind und einen Neustart des Systems mit sich. Die Vorbereitung verlief rundum positiv, es war viel Energie und Harmonie drinnen, das Wir-Gefühl kam in Schwung, die Ehrlichkeit kehrte zurück.

Trotz dieser schmackhaften Vorzeichen vermochte der erfolgsgeeichte Stubaier sein Potential im Weltcup aber zunächst nicht auszuschöpfen - abgesehen von einem Sieg in Lillehammer und einer weiteren Podest-Platzierung in Russland verlief die erste Saisonhälfte ungewöhnlich holprig.

Probleme mit der Materialabstimmung und Anfahrtsposition forderten einen Kurswechsel, der während der Saison aufgrund der Programmdichte allerdings leichter gesagt, als getan ist. Es folgten eine Vielzahl an Lehrstunden, andere Blickwinkel, keine Spur von Resignation und Nahrung für hungrige Kritiker.

EHRLICH, GERADLINIG, ZIELSTREBIG, LEIDENSCHAFTLICH
 

Dann kamen Falun und die Nordischen Titelkämpfe und ausgerechnet an den berühmt berüchtigten, weil alles entscheidenden Tagen, stieg Phönix aus der Asche.

Mit Silber auf der Großschanze gewann Gregor Schlierenzauer zum vierten Mal eine Einzelmedaille bei Nordischen Ski-Weltmeisterschaften - ein Kunststück, das zuvor nur dem Finnen Matti Nykänen geglückt war.
Der Freude nicht genug, folgt mit der von Heinz Kuttin harmonisch eingeschworen Mannschaft im Team-Springen der zweite Silberstreich und damit die 20. Medaille des Stubaiers bei internationalen Titelkämpfen.

Der Angezählte war plötzlich wieder im Focus - nicht weil die Form am Punkt war, sondern weil ein mentaler Kraftakt und ein Maximum an Gefühl abgerufen wurde.

Und jetzt?
Nimmt das Lustprojekt seinen Lauf.
Dank der Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Innsbruck erhält die physische Komponente neue Hebel. Das Sprungtraining genießt dank des regen Austausches zwischen Chef- und Stützpunkttrainern, sowie der offenen Karten mit denen im Adlerhorst gespielt wird, ein Maximum an Qualität.

Das bisher Erreichte und der Prozess den es braucht um ganz oben zu stehen, sind Motivation und Herausforderung genug. Die Leidenschaft ist bestens aufgelegt, die Vorbereitungen haben längst begonnen und je näher der Winter rückt, umso größer wird die Ungeduld. Das ist in Stein gemeißelt.