Gregor Schlierenzauer
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IM WETTKAMPF NOCH VIEL POTENTIAL NACH OBEN
1. August 2017
 (please scroll down for the english version of this blog)


Hinterzarten, die zweite Station des Sommer Grand Prix, war ein positiver Schritt nach vorne und eine weitere Bestätigung des intensiven Trainings seit Mitte Mai.

 

Wie erhofft, war der Sommer GP in Hinterzarten der nächste Schritt nach vorne. Wunderbares Wetter, nette Leute, tolle Fans - und wie ihr vielleicht auf Instagram verfolgt habt, ein großartiger Fotograf @marci_f14, dem ich auf diesem Wege nochmals Danke sagen will. Insgesamt also ein perfektes Umfeld, das mich einen Schritt weitergebracht hat.

Was mich freut: Schön langsam kommen die Sprünge in eine Liga, die meinen Vorstellungen entsprechen. Mit meinen besten Sprüngen war ich im Training schon ganz vorne dabei.

Was leider nicht am Punkt ist: Dass diese besten Sprünge im Wettkampf noch nicht dabei waren.

Aber zum Glück bin ich schon lange dabei, kann mir das erklären und positiv für mich nutzen. Mein Sprung funktioniert zurzeit sehr gut, wenn zwei, drei Knotenpunkte in der Technik gut umgesetzt sind. Wenn diese nicht mehr ganz so sauber sind, kann ich mein Potential an Sprungkraft und die daraus resultierende Weite nicht ganz abrufen…

Aber dafür ist ein Wettkampf im Sommer da, um diese Erkenntnisse mitzunehmen, nachzujustieren und für den Herbst bzw. Winter den Feinschliff zu holen.

Hinterzarten war nicht der nächste Schritt in der Ergebnisliste, aber das Wettkampftraining hat mir verdeutlicht, dass ich auf einem sehr guten Weg bin.
Außerdem spüre ich in meinen Sprüngen, dass noch einiges an Potential verfügbar ist. Das ist jetzt eine tolle Aufgabe und natürlich auch das Ziel, das Ganze Schritt für Schritt anzugehen.

Ich bin zurzeit gerade in Kandersteg in der Schweiz mit der jungen Trainingsgruppe aus Stams, nutze hier die kleinere, aber moderne Anlage, die nicht einfach zu springen ist. Dann folgen noch ein kurzer Abstecher zur Beachvolleyball-WM nach Wien und dann ein einwöchiger Erholungsurlaub auf Ibiza. Der August wird für mich generell weniger mit Skispringen zu tun haben. Jetzt kommen noch einmal harte Krafttrainingsblöcke auf mich zu, um gut für den Winter gerüstet zu sein.

Ich melde mich dann spätestens nach meinem Urlaub wieder und wünsche euch noch einen feinen Sommer - genießt es und lasst es euch gut gehen!


liebe Grüße Gregor

 

------------------------------------------------------

There is still a lot of potential in competition


Hinterzarten, the second stop of the Summer Grand Prix, was a positive step forward and a further confirmation of my intensive training since mid-May.

 

As hoped, the summer GP in Hinterzarten was the next step forward. Wonderful weather, nice people, great fans - and as you may have already seen on Instagram with a great photographer @ marci_f14, I would like to thank you again. So overall a perfect environment that took me a step further.

 

What makes me happy: Slowly my jumps are satisfying my expectations. My jumps in the training already were within the best.

 

Unfortunately, I couldn’t transfer these good jumps into the competition.

But I have been around for a long time, I know why and I can use that positively for me. My jump is currently working very well, if two, three criteria of the technique are met. If I can’t meet them, I cannot realize my jumping power to the fullest.

 

But that’s a competition in the summer for: exactly to get this insights and knowledge and to adjust for autumn and winter.

 

Hinterzarten was not the next step in the results list, but the competition training made it clear to me that I am on a very good way. Furthermore, I feel in my jumps that there is still a lot of potential available. This is a great challenge and, of course, also the goal of tackling the whole thing step by step.

 

I am currently in Kandersteg in Switzerland with the young training group from Stams. I use the smaller, but modern facility, here which is not easy to jump. Then I am heading for a short detour to the Beach Volleyball World Cup to Vienna and then a one-week holiday on Ibiza. In August I will generally have lnot so much to do with ski jumping. Now, once again, hard training blocks expect me to be well equipped for the winter.

You will hear from me soon again – at the latest after my holidays! I want to wish all of you a great summer – enjoy it and have a good time!


All the best,

Gregor

 (please scroll down for the english version of this blog)


Hinterzarten, die zweite Station des Sommer Grand Prix, war ein positiver Schritt nach vorne und eine weitere Bestätigung des intensiven Trainings seit Mitte Mai.

 

Wie erhofft, war der Sommer GP in Hinterzarten der nächste Schritt nach vorne. Wunderbares Wetter, nette Leute, tolle Fans - und wie ihr vielleicht auf Instagram verfolgt habt, ein großartiger Fotograf @marci_f14, dem ich auf diesem Wege nochmals Danke sagen will. Insgesamt also ein perfektes Umfeld, das mich einen Schritt weitergebracht hat.

Was mich freut: Schön langsam kommen die Sprünge in eine Liga, die meinen Vorstellungen entsprechen. Mit meinen besten Sprüngen war ich im Training schon ganz vorne dabei.

Was leider nicht am Punkt ist: Dass diese besten Sprünge im Wettkampf noch nicht dabei waren.

Aber zum Glück bin ich schon lange dabei, kann mir das erklären und positiv für mich nutzen. Mein Sprung funktioniert zurzeit sehr gut, wenn zwei, drei Knotenpunkte in der Technik gut umgesetzt sind. Wenn diese nicht mehr ganz so sauber sind, kann ich mein Potential an Sprungkraft und die daraus resultierende Weite nicht ganz abrufen…

Aber dafür ist ein Wettkampf im Sommer da, um diese Erkenntnisse mitzunehmen, nachzujustieren und für den Herbst bzw. Winter den Feinschliff zu holen.

Hinterzarten war nicht der nächste Schritt in der Ergebnisliste, aber das Wettkampftraining hat mir verdeutlicht, dass ich auf einem sehr guten Weg bin.
Außerdem spüre ich in meinen Sprüngen, dass noch einiges an Potential verfügbar ist. Das ist jetzt eine tolle Aufgabe und natürlich auch das Ziel, das Ganze Schritt für Schritt anzugehen.

Ich bin zurzeit gerade in Kandersteg in der Schweiz mit der jungen Trainingsgruppe aus Stams, nutze hier die kleinere, aber moderne Anlage, die nicht einfach zu springen ist. Dann folgen noch ein kurzer Abstecher zur Beachvolleyball-WM nach Wien und dann ein einwöchiger Erholungsurlaub auf Ibiza. Der August wird für mich generell weniger mit Skispringen zu tun haben. Jetzt kommen noch einmal harte Krafttrainingsblöcke auf mich zu, um gut für den Winter gerüstet zu sein.

Ich melde mich dann spätestens nach meinem Urlaub wieder und wünsche euch noch einen feinen Sommer - genießt es und lasst es euch gut gehen!


liebe Grüße Gregor

 

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There is still a lot of potential in competition


Hinterzarten, the second stop of the Summer Grand Prix, was a positive step forward and a further confirmation of my intensive training since mid-May.

 

As hoped, the summer GP in Hinterzarten was the next step forward. Wonderful weather, nice people, great fans - and as you may have already seen on Instagram with a great photographer @ marci_f14, I would like to thank you again. So overall a perfect environment that took me a step further.

 

What makes me happy: Slowly my jumps are satisfying my expectations. My jumps in the training already were within the best.

 

Unfortunately, I couldn’t transfer these good jumps into the competition.

But I have been around for a long time, I know why and I can use that positively for me. My jump is currently working very well, if two, three criteria of the technique are met. If I can’t meet them, I cannot realize my jumping power to the fullest.

 

But that’s a competition in the summer for: exactly to get this insights and knowledge and to adjust for autumn and winter.

 

Hinterzarten was not the next step in the results list, but the competition training made it clear to me that I am on a very good way. Furthermore, I feel in my jumps that there is still a lot of potential available. This is a great challenge and, of course, also the goal of tackling the whole thing step by step.

 

I am currently in Kandersteg in Switzerland with the young training group from Stams. I use the smaller, but modern facility, here which is not easy to jump. Then I am heading for a short detour to the Beach Volleyball World Cup to Vienna and then a one-week holiday on Ibiza. In August I will generally have lnot so much to do with ski jumping. Now, once again, hard training blocks expect me to be well equipped for the winter.

You will hear from me soon again – at the latest after my holidays! I want to wish all of you a great summer – enjoy it and have a good time!


All the best,

Gregor

FOTO
GRAFIE
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around me
1. August 2017
PORTRAIT
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DINGE
PASSIEREN
DINGE
PASSIEREN
Birthdate
07.01.1990
Home Town
Fulpmes, AUT
Home Jump
Bergisel, Innsbruck AUT
Sport Club
SV Innsbruck-Bergisel
I like
Fotografie, Design, Kochen, Skifahren, Golf, Fußball, Tennis
Body Height
180cm
Farthest Jump
243.5m, Vikersund, NOR
Ski
Fischer
BEWUSSTSEINSERWEITERUNG

Reife wird einem nicht in die Wiege gelegt. Reife passiert und definiert sich als zeitloser und schleichender Prozess, der  Gelassenheit im System verankert und Demut produziert. Die Akzeptanz von Schwäche nimmt Fahrt auf, sportliche Talsohlen sind weder negativ, noch belastend, sondern werden als Herausforderung gesehen und mit Zielstrebigkeit angenommen.

Aus diesen Gründen und genau deshalb nahm eine eher magere Saison eine plötzliche Wende und wurde zu einer der wertvollsten in Gregor Schlierenzauers Karriere.

Neues Trainerteam, anderes Bindungssystem, andere Reize - der nacholympische Sommer brachte frischen Wind und einen Neustart des Systems mit sich. Die Vorbereitung verlief rundum positiv, es war viel Energie und Harmonie drinnen, das Wir-Gefühl kam in Schwung, die Ehrlichkeit kehrte zurück.

Trotz dieser schmackhaften Vorzeichen vermochte der erfolgsgeeichte Stubaier sein Potential im Weltcup aber zunächst nicht auszuschöpfen - abgesehen von einem Sieg in Lillehammer und einer weiteren Podest-Platzierung in Russland verlief die erste Saisonhälfte ungewöhnlich holprig.

Probleme mit der Materialabstimmung und Anfahrtsposition forderten einen Kurswechsel, der während der Saison aufgrund der Programmdichte allerdings leichter gesagt, als getan ist. Es folgten eine Vielzahl an Lehrstunden, andere Blickwinkel, keine Spur von Resignation und Nahrung für hungrige Kritiker.

EHRLICH, GERADLINIG, ZIELSTREBIG, LEIDENSCHAFTLICH
 

Dann kamen Falun und die Nordischen Titelkämpfe und ausgerechnet an den berühmt berüchtigten, weil alles entscheidenden Tagen, stieg Phönix aus der Asche.

Mit Silber auf der Großschanze gewann Gregor Schlierenzauer zum vierten Mal eine Einzelmedaille bei Nordischen Ski-Weltmeisterschaften - ein Kunststück, das zuvor nur dem Finnen Matti Nykänen geglückt war.
Der Freude nicht genug, folgt mit der von Heinz Kuttin harmonisch eingeschworen Mannschaft im Team-Springen der zweite Silberstreich und damit die 20. Medaille des Stubaiers bei internationalen Titelkämpfen.

Der Angezählte war plötzlich wieder im Focus - nicht weil die Form am Punkt war, sondern weil ein mentaler Kraftakt und ein Maximum an Gefühl abgerufen wurde.

Und jetzt?
Nimmt das Lustprojekt seinen Lauf.
Dank der Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Innsbruck erhält die physische Komponente neue Hebel. Das Sprungtraining genießt dank des regen Austausches zwischen Chef- und Stützpunkttrainern, sowie der offenen Karten mit denen im Adlerhorst gespielt wird, ein Maximum an Qualität.

Das bisher Erreichte und der Prozess den es braucht um ganz oben zu stehen, sind Motivation und Herausforderung genug. Die Leidenschaft ist bestens aufgelegt, die Vorbereitungen haben längst begonnen und je näher der Winter rückt, umso größer wird die Ungeduld. Das ist in Stein gemeißelt.